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13. September 2018

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Kolleginnen und Kollegen, 

zu Beginn des neuen Schuljahres erhalten Sie wieder den traditionellen Musiklehrerbrief, der Ihnen wichtige Informationen liefert. Ich verbinde damit die besten Wünsche für ein gelingendes und musikalisch reiches Schuljahr 2018/2019.

Die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung des Unterrichts ist ein zentrales bildungspolitisches Anliegen, das auf der Ebene der Schulverwaltung zu größeren Veränderungen führen wird. Die Lehrerfortbildung soll auf höherer Ebene neu durchdacht und stärker auf die Erfordernisse der Schulen zugeschnitten werden.

„Musik am Puls der Zeit“, so lautet das Motto des diesjährigen BMU-Kongresses in Hannover. Die Veranstalter verbinden mit diesem Motto die Hoffnung auf einen vorausschauenden und gleichzeitig nachhaltigen Musikunterricht, der geeignet ist, auf die gesellschaftlichen Herausforderungen zu reagieren und einen wichtigen Beitrag zur Inklusion, Intergration und zur kulturellen Verständigung zu leisten.

Musikunterricht kann das leisten, wenn er unsere Schülerinnen und Schüler „aufschließt“, wenn er ihre Neugierde weckt und ihr Interesse fördert. Der Schlüssel zu einem derartigen Musikunterricht liegt in der eigenen Faszination und Begeisterung für das Fach. 

Vielen Dank für Ihr engagiertes musikalisches und pädagogisches Wirken an unseren Schulen. 

  
Mit freundlichen Grüßen 

Reiner Senger 
Musikreferent

 

6. Juli 2018

An die Musikfachschaften
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Ende des Schuljahres 2017/2018 erhalte ich wieder viele Einladungen zu Schulkonzerten, Musicalaufführungen, Abiturabschlussfeiern, Schulleiterverabschiedungen, u.a.m, die ich aus Termingründen leider nicht alle wahrnehmen kann, was ich sehr bedauere. Aus Berichten von Kollegen und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die mitwirkenden Schulmusikensembles dabei hervorragende und vielbeachtete Leistungen zeigen. 

Es stellt sich daher die Frage: Was wäre die Schule ohne Musik, die alle am Schulleben Beteiligten bei Festen und Feiern zusammenführt? Der viel beschriebene „Lebensraum Schule“ wäre ohne Musik nicht denkbar. In der bildungspolitischen Diskussion hat das Fach Musik dagegen einen vergleichsweisen geringen Stellenwert. Erstaunlich ist, welche musikalischen Leistungen dennoch in der Schule möglich sind und dies vor dem Hintergrund einer Kontingentstundentafel, die dem Fach Musik eine absolute Randstellung zuweist.  
Trotzdem schaffen es die Musiklehrer/innen in sehr engagierter Weise, dem Fach Musik einen guten „Klang“ zu verleihen. Die Mitwirkung der Schüler/innen bei musikalischen Projekten eröffnet ihnen Erfahrungs- und Entfaltungsmöglichkeiten, die über das Schulleben hinaus persönlichkeitsprägend wirken.
 
Längst haben (nicht nur) die sog. Klassenmusiziermodelle eine stärkere praktische Ausrichtung des Musikunterrichts für alle Schüler/innen einer Klasse befördert. Die vorliegenden Schulcurricula zeigen, dass viele Schulen auf einem guten Weg sind und  auf  eine eigene unverwechselbare musikalische Profilierung hin arbeiten. Je stärker der Teamgeist einer Musikfachschaft, umso ökonomischer und effektiver gestaltet sich die musikpädagogische Arbeit an der Schule mit der Zielsetzung, allen Schülerinnen und Schülern eine musikalische Allgemeinbildung zu ermöglichen.
 
Die Musik-AG  bietet als „unterrichtsergänzende Maßnahme“ ideale Voraussetzungen zur Entwicklung der im Musikunterricht  angelegten Kompetenzen. Diese Kompetenzen bilden wiederum die Basis für ein Musik-Machen, Musik-Verstehen und  Musik-Reflektieren als Voraussetzungen  für den Musikunterricht in der Oberstufe  bzw. für ein Musikabitur auf nachweislich sehr hohem Niveau!
Die Musikensembles sind so gesehen keine separat geführten Eigengewächse sondern gehören als musikpraktische Einheiten untrennbar zur Gesamtkonzeption des Musikunterrichts an der Schule. Mit Blick auf die eingangs beschriebene soziokulturelle Wertstellung des Faches Musik sollte die Poolstundendiskussion gerade auch vor diesem Hintergrund geführt werden.   
 
Ich freue mich auf viele weitere musikalische Begegnungen im nächsten Schuljahr und danke Ihnen auch im Namen der Fachberater für Ihr musikpädagogisches und musikalisch-künstlerisches Wirken an unseren Schulen.

Viele Grüße  und erholsame Ferien 
 
Reiner Senger und das Fachberaterteam Musik

 

 

14. März 2018

An die 
Lehrkräfte im Fach Musik

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

aktuell finden an vielen Gymnasien wieder die fachpraktischen Abiturprüfungen im Fach Musik statt. Für die Vorbereitung der Abiturienten und Abiturientinnen und die Organisation der Prüfungen sind wir Ihnen sehr dankbar. 

In der fachpraktischen Abiturprüfung Musik sind neben den musikfachlichen Kompetenzen (Hören –Verstehen – Reflektieren) wie kaum in einem anderen Fach besonders auch persönliche und künstlerische Kompetenzen (Gestalten – Präsentieren – Darstellen) gefragt. Es ist erstaunlich, mit welcher Souveränität und Professionalität viele SchülerInnen die Prüfungen mit besten Ergebnissen bestreiten. Die Prüfungserfolge sind weitgehend auf Ihre engagierte Unterrichtstätigkeit in den Kursen zurückzuführen und Sie dürfen stolz darauf sein, den Weg dafür gebahnt zu haben. 

Ich weiß, dass Sie manchmal unter erschwerten Bedingungen auf der Basis von Aufsetzerkursen, jahrgangsübergreifenden Kursen und Kooperationskursen überhaupt erst ein Fachabitur Musik ermöglichen. Dieses besondere Engagement verdient Respekt und Anerkennung. 

Wir freuen uns sehr auf einen weiteren Gedanken- und Erfahrungsaustausch bei sich bietenden Gelegenheiten. Gleichzeitig darf ich Sie nochmals zu unseren Fortbildungstagungen zum neuen Schwerpunktthema (Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion) am 10.April 2018 in Hockenheim oder am 12. April 2018 in Königsbach-Stein einladen. 

Nähere Informationen dazu finden Sie in der bereits übersandten Ausschreibung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Reiner Senger und das Fachberaterteam Musik